KFZ-Halle des Berufsbildungszentrums
Instandsetzung und Umbau der Lehrwerkstatt des Beruflichen Schulzentrums für Kraftfahrzeug- und Lufttechnik
Ausgangssituation
Am Elisabethplatz in Schwabing steht die vom Münchner Stadtbaumeister Theodor Fischer 1900/01 erbaute Volksschule, die schon seit 1905 als Gewerbeschule genutzt wird.
Auszubildende aus der Fahrzeugtechnikbranche werden dort heute an zwei städtischen Schulen, der Berufsschule für Kfz-Technik und der Berufsschule für Fahrzeug und Luftfahrttechnik unterrichtet.
Im Innenhof entstand 1955 eine Halle für den praktisschen Unterricht, die nun modernisiert werden soll, da der Baumbestand, der denkmalgeschützte Altbau und genehmigungsrechtliche Ansprüche einen Neu- oder Anbau ausschließen.
Ausführung
Die 7,5 m hohe Halle wurde entkernt und umgebaut. Im Erdgeschoss entstand die Werkstatt mit drei Hebebühnen und einem Bremsen- und Stoßdämpferprüfstand. Schalldichte Kabinen mit Tonstudiofenstern sind mit Leistungs- und Motorenprüfstand ausgestattet. Im Untergeschoss befinden sich Unterrichtsvorbereitungsflächen, Lager und Haustechnik. Durch eine neu eingezogene Decke entstehen im Obergeschoss zwei weitere Unterrichtsräume. Der Werkstattcharakter wird durch die Materialien Glasbausteine in der Fassade, Fensterbänke sowie Treppengeländer aus Falchstahl und robustes Industrieparkett in Treppenhaus und Verbindungsbrücke verstärkt. In Technik- und Unterrichtsräumen beherrschen die Werkzeuge den Raum, wohingegen in den Erschließungsbereichen kräftige Farben zum Einsatz kamen.

Zeitraum: 2002 – 2006
Ort: Elisabethplatz, München
Leistungsphasen: 2 – 8
Nutzung: Lehrwerkstatt
Bruttorauminhalt: 5.411 m³
Hauptnutzfläche: 823 m²
Bruttogeschossfläche: 1.404 m²
Baukosten: 4,6 Mio €
Bauherr: Landeshauptstadt München
Schul- und Kultusreferat
Planungsteam: Jörg Rehm
Bauleitung: Markus Zimmermann








